sitzend der Gründer Julius - 1907

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- über 100 Jahre Tradition & neue Ideen


 

Bereits 1888 gründete Julius Wurst am Marktplatz 11 in Margröningen die Schreinerei Wurst.

1891 kaufte der Firmengründer Julius das Haus in der Grabenstraße 24 und lässt eine Werkstatt anbauen.


 

Wie aktiv die Wurst‘s auch damals schon waren, welche aufgeschlossene Denkweise sie hatten, belegt die Gründung der Schreinerwerk-Genossenschaft Markgröningen. Die Brüder Otto und Julius Wurst, dazu noch fünf weitere Markgröninger Schreinerkollegen, nahmen den Genossenschaftsgedanken auf, da sie erkannten, dass man hier etwas bewerkstelligen kann, wozu ein einzelner nicht fähig ist.


 

Genau diese Schreiner bauen 1904 ein schmuckes Haus in der Grabenstraße 22. Von der Haustür über das Fachwerk bis in die Mansarde und die krönende Spitze – alles in Holz und damit bestehendes Zeugnis seiner Bauherren. Durch den gasbetriebenen Daimler-Benz-Motor wurde Strom erzeugt, jetzt war es den Markgröninger Schreinern möglich, das Holz maschinell zu bearbeiten.


 

Nach dem 1.Weltkrieg wurde die Genossenschaft aufgelöst und die Anlagen und Maschinen von Julius Wurst übernommen.

1932 übergibt der Firmengründer seinen Betrieb an seine Söhne Eugen und Albert, die sich kurz darauf trennen. Eugen übernimmt den elterlichen Betrieb in der Grabenstraße 24 und Albert das Haus der Schreinerwerk-Genossenschaft. In der Grabenstraße 22 geht unsere Geschichte weiter. In diesem Haus befindet sich heute in der 4. Generation die Schreinerei Wurst.


 

Traditionsgemäß erlernen die Söhne von Albert das Schreinerhandwerk. Otto fällt 1941 im 2. Weltkrieg. 1952 übergibt Albert den Betrieb an Hermann.


 

Neben privaten und behördlichen Auftraggebern war Hermann Wurst Hausschreiner und Lieferant der Württembergischen Hofkammer Schloss Monrepos und hier zuständig für die Instantsetzung und Erneuerung, sowie Neueinrichtungen im gesamten Schlossbereich für seine Seine königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg.


 

1981 macht der älteste Sohn von Hermann in Heilbronn die Meisterprüfung als Schreiner. 1992 übernimmt Wolfgang, der heutige Firmeninhaber, den Betrieb. Da man fast sagen kann, Hermann war aus Holz geschnitzt, arbeitete er bis zu seinem Tod 2000 bei seinem Sohn mit.

Wolfgang firmiert auch heute noch mit Bau- & Möbelschreinerei ~ Innenausbau. Zusammen mit seiner Tochter Michaela Futterer, die kommende 5. Generation werden Bauschreinerarbeiten, Haustüren, Zimmertüren, individueller Innenausbau mit Holzdecken, Wandverkleidungen, Einbauschränken und Einzelmöbel, kurzum alles was das wohnen schöner macht nach Maß geschreinert.


 

Bereits 2001 hat Michaela in Freiburg/Breisgau die Meisterprüfung und die Prüfung zum staatlich geprüften technischen Fachwirt abgelegt. 

 

    

 

 

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