1891 kauft der Firmengründer Julius das Haus in der
Grabenstraße 24 und lässt eine Werkstatt anbauen.
Und es müssen einfach Schreiner gewesen sein, die 1904 dieses schmucke Haus in der Grabenstraße 22 gebaut haben: von der Haustür über das Fachwerk bis in die Mansarde und die krönenden Spitze - alles in Holz und damit bestehendes Zeugnis seiner Bauherren. In diesem Haus befindet sich heute in 4. Generation die Schreinerei Wurst.
Julius Wurst übergibt 1932 seinen Betrieb an seine Söhne Eugen und Albert die sich kurz drauf trennen.
Traditionsgemäß erlernten Alberts Söhne Otto und Hermann das Schreinerhandwerk. Otto fällt 1941 im 2. Weltkrieg. 1952 übergibt Albert seinen Betrieb an seinen Sohn Hermann.
Neben privaten und behördlichen Auftraggebern war Hermann Wurst Hausschreiner und Lieferant der Württembergischen Hofkammer Schloss Monrepos und hier zuständig für die Instandsetzung und Erneuerung, sowie Neueinrichtungen im gesamten Schlossbereich für SEINE KÖNIGLICHE HOHEIT CARL HERZOG VON WÜRTTEMBERG.
1981 macht Hermanns Sohn Wolfgang in Heilbronn die Meisterprüfung als Schreiner. 1992 übergibt Hermann den Betrieb an Wolfgang, dem heutigen Firmeninhaber.
Da man fast sagen, Hermann war aus Holz geschnitzt, arbeitete er bis zu seinem Tod 2000 bei seinem Sohn mit.
Wolfgang firmiert auch heute noch mit
Bau- & Möbelschreinerei ~ Innenausbau.
Zusammen mit seiner Tochter Michaela, die kommende
5. Generation werden Bauschreinerarbeiten, Haustüren, Zimmertüren, individueller Innenausbau mit Holzdecken, Wandverkleidungen, Einbauschränken und Einzelmöbeln, kurzum alles was das Wohnen schöner macht nach Maß geschreinert.
Bereits 2001 hat Michaela in Freiburg im Breisgau die Meisterprüfung und die Prüfung zum staatlich geprüften technischen Fachwirt abgelegt.